Lernen bei Hitze – diese Tipps kühlen dich ab

Hier sind fünf hilfreiche Tipps wie du dich auch in der heißesten Zeit des Jahres konzentrieren kannst und deine Lernziele erreichst – ohne wahnsinnig zu werden oder deinen Bausparer für eine 3000-Euro-Klimaanalge auszugeben.

Schule im Juni ist zach. Vor allem, wenn man eh schon überall „durch“ ist. Aber wisst ihr, was noch schlimmer ist? Zu wissen, dass man noch nicht „durch“ ist und sich bei 37 Grad im Schatten die Theorie vom Pythagoras reinziehen muss, während die Freunde im Freibad ihr ganzes Taschengeld für Gatorade, Kaktuseis und Kondome ausgeben. Für jene armen Teufel, die im Juni oder im Sommer nur bedingt in diesen Genuss kommen, haben wir fünf hilfreiche Tipps, wie ihr das Lernen in der österreichischen Affenhitze übersteht.

1 Nutz deine sch*** Jalousie

Dieses weiß-graue Ding, das an deinem Kinderzimmerfenster angebracht wurde, ist kein „ripped look“ Instagram-Filter für deine sexy Window-Pane-Postings, die du dem Markus aus der 2a schicken wolltest, sondern eine Möglichkeit, dein Zimmer im Hochsommer etwas kühler zu halten. Also dreh so lange daran, bis es dunkel ist. Job done. Und keine Sorge, deine Eltern glauben trotzdem noch an deine Influencer-Karriere.

2 Fang an, Wasser zu trinken

Ja, Wasser schmeckt nach nichts und erzeugt nicht wirklich einen berauschenden Mundgeruch, nachdem du zu Mittag einen Zwiebelrostbraten inhaliert hast, aber: Wasser hat eine kühlende Wirkung auf deinen Körper. Deshalb verzichte während deiner Lerntage im Sommer auf die Schartner-Bombe oder die Frucade und greif zum Wasserhahn. Du wirst es nicht bereuen.

3 Se Öalie Böad

Wenn du die englische Phrase dieser Überschrift entziffern konntest, dann spricht das für dein Sprachgefühl. Gratuliere! Du wirst es nicht gerne hören, aber mit voranschreitender Tageszeit wird es nicht wirklich kälter im Sommer. Das bedeutet: Je früher du aufstehst, desto angenehmer ist die Temperatur, desto früher kannst du mit dem E-Bike von der Mama zum Sommerkino flexen und desto besser wirst du dich konzentrieren können – weitere Konzentrationstipps findest du übrigens hier (Link zum anderen Blogpost).

Oder wie Steve Aoki sagt: I’ll sleep when I’m dead. Falls du nicht weißt, wer Steve Aoki ist, geh in dein Zimmer und denk darüber nach, was du da angerichtet hast. Seriously.

4 In diesem Fall ist „kleiner“ besser

Du brauchst nicht glauben, dass du bei hochsommerlichen Temperaturen in einem nicht-klimatisierten Zimmer die Relativitätstheorie umschreiben und nebenbei noch drei Reizwortgeschichten für Frau Professor Jirascheck verfassen kannst – das ist nicht realistisch. Deshalb: Plane deinen Tag in kleineren Lernschritten als üblich, die Hitze macht deinen Lerntag nämlich anstrengender und du benötigst für alles etwas mehr Zeit, um den Fokus nicht zu verlieren.

5 Wasser ist (auch) zum Schwimmen da

Wenn du zu der privilegierten Sorte von Menschen gehörst, die zu Hause ein Pool oder Zugang zu einem See hat, dann hör auf dich selbst zu quälen (du Masochist!) und nutze diesen Vorteil in deinen Pausen. Es gibt nämlich viele Menschen, die denken, dass sie schneller vorankommen, wenn sie sich den Sachen entziehen, die sie gerne machen. Das ist Bullshit! Also Badehose an, Schwimmnudel aufpumpen, Flossen und die 50er Creme nicht vergessen und ab ins Wasser!